Bei minimalem Energieverbrauch eine optimale Belüftung im Rechenzentrum
Apr 28th, 2010 | By Antonia Zurfluh | Category: Thema des TagesIn Rechenzentren, die naturgemäß 24 Stunden an 365 Tagen in Betrieb sind, kommt es immer wieder zu Hotspots die den sciheren IT-Betrieb stören, obwohl eine ausreichende Kälteversorgung zur Verfügung steht.
In jedem Rack muss ausreichend kalte Luft zugeführt werden, die das eingebaute Equipment im Endausbau benötigt.
Eine grobe Faustregel besagt (abhängig von weiteren Parametern), dass Luftvolumen von 300m³/h benötigt wird um nur 1kW Wärme abzuführen. Dies bedeutet, dass ein Rack mit einer Belastung von 2 kW ca.600m³/h benötigt, sowie ein Rack mit 7 kW ca.2100m³/h.
Es besteht auf Grund von Leistungs-Schwankungen und bei unterschiedlicher Auslastung der Systeme jedoch immer die Gefahr, wertvoll gekühlte Luft im Übermaß an die falsche Stellen zu transportieren und dort ungenutzt verpuffen zu lassen. Diese ungenutzte Luft fehlt dann wiederum aber an den Racks, die einen entsprechen hohen Bedarf haben.
Um auf die hier beschriebene Dynamik zu reagieren, muss also der Luftvolumenstrom permanent dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Die Vorraussetzung dafür ist, dass orts- und situationsbezogen gemessen und somit der tatsächliche Luftbedarf festgelegt werden muss. Anhand dieser Messergebnisse kann der freie Querschnitt der jeweiligen Doppelbodenplatte angepasst werden.
Dies kann mit einem gezielten händischen Austausch von Schlitzplatten erfolgen oder besser voll automatisiert durch MSR-TWINfloor-Platten. Die dort eingebauten Temperaturfühler sorgen dafür, dass das Luftvolumen automatisch an den realen und momentanen Bedarf angepasst wird. So können Volumen von 0 bis ca. 3000m³/h variabel gefahren werden.
Mehr Informationen zu den intelligenten Bodenplatten erhalten Sie bei der Prior1 GmbH, die sich auf die Beratung, Planung und Umsetzung von Lösungen für intelligente Rechenzentren spezialisiert hat.
